Das Herz der Pfarrei

Taufe, Trauung, Gottesdienste oder Bürgerbriefe. Die Sekretärinnen der Pfarrei Mering kümmern sich um alle Anliegen der Gläubigen ihrer Gemeinde. Im Interview erzählen die drei Pfarrsekretärinnen von ihren Aufgaben, ihrem Alltag und der Unterstützung bei ihrer Arbeit.

Der Michl: Frau Hollenzer, Sie wohnen seit jeher in Mering. Was gefällt Ihnen besonders an unserer Pfarrei?
Cornelia Hollenzer: Die Pfarrei Mering ist eine bunt gemischte Gruppe mit vielen Menschen, die sich gemeinsam für das Glaubens- und Gemeindeleben engagieren. Ich finde es schön, dass ich ein Teil dieser Gemeinschaft sein darf und mich mit meiner Arbeit einbringen kann.

Frau Berghofer, Sie kommen ja eigentlich aus Scheuringen. Nun arbeiten Sie seit April 2000 in Mering. Wie sind Sie denn an die Arbeit in unserer Pfarrei gekommen?
Diana Berghofer: Das ist eine lustige Geschichte: Gemeinsam mit meiner Freundin, Frau Schäffler, habe ich in einem großen Verlag in Augsburg gearbeitet. Sie hat jedoch kurz darauf eine Stelle in Mering bekommen und ich sagte damals zu ihr, dass, falls sich dort nochmals eine freie Stelle ergeben sollte, möchte sie mir das unbedingt mitteilen. Nach ungefähr einem Jahr sagte sie mir, dass es eine Stelle bei einer anderen Gemeinde gäbe: Der Pfarrgemeinde. Ich war sehr überrascht und neugierig. Nach Gesprächen mit dem damaligen Kirchenpfleger , Herrn Nößner, und Pfarrer Schaufler bin ich von einer Produktmanagmentassistentin zur Pfarrsekretärin geworden.

Michl: Sie haben alle unterschiedliche Aufgaben. Wie sind Ihre Aufgabengebiete aufgeteilt? 
Cornelia Hollenzer: Ich bin während der Bürozeiten für jegliche Wünsche der Menschen zuständig, die das Pfarrbüro besuchen. Dazu gehören Messen angeben, Räume im Papst-Johannes-Haus für Veranstaltungen buchen, Anmeldungen für Taufen und Trauungen entgegen nehmen und planen. Außerdem bin ich für die Geburtstagsbriefe, die Briefe zum Ehejubiläum, die Neubürgerbriefes sowie das Führen der Matrikelbücher zuständig. 
Diana Berghofer: Ich bin die „Dienstagsfrau“. Ich erledige Infos für die Zeitungen, erstelle den Gottesdienstanzeiger, bereite Taufen vor und bin für das komplette tägliche Geschäft zuständig. 
Martina Wiesmann: Viele Telefonate, Besucher mit verschiedenen Anliegen betreuen, aber seit Cornelia Hollenzer im Büro mitarbeitet, kann ich mich mehr um Arbeiten kümmern, die nichts mit dem Alltagsgeschäft zu tun haben. Zum Beispiel Buchhaltung, Statistiken oder Meldungen.

Michl: Das hört sich nach vielen unterschiedlichen Tätigkeiten an. Hat das sofort reibungslos funktioniert?
Cornelia Hollenzer: Am Anfang war es schon schwierig sich alles zu merken. Zum Beispiel gibt es bei einer Taufanmeldung viele Dinge zu beachten, die eingehalten werden müssen. Auch die pünktliche Erledigung und Einhaltung von Terminen musste ich zuerst noch koordinieren. Ich habe mir dann alle wichtigen Dinge aufgeschrieben. Das hat mir sehr geholfen.

Michl: Musstest Sie von Beginn an alles alleine stemmen?
Diana Berghofer: Frau Pagel, meine Vorgängerin, war schon nicht mehr da, als ich angefangen habe. Sie war Gott sei Dank so freundlich und hat sich abends für mich Zeit genommen und mir die wichtigsten Dinge erklärt. Aber auch Schwester Verena, Herr Wiesner und Herr Gibisch! Sie waren immer und überall zur Stelle.

Michl: Frau Wiesemann, was schätzen Sie besonders an der Arbeit mit Ihren Kolleginnen und Kollegen?
Frau Wiesemann: Unser Pfarrer hat schnell den Schreibtisch leergeräumt, das heißt, dass alles sofort bearbeitet wird und wir bekommen unmittelbar alle Post/Anfragen beantwortet. Das ist sehr gut für den gesamten Arbeitsablauf. Im Büro herrscht gute Kollegialität und ein offener, fast freundschaftlicher Umgang - unter Allen (Geistliche, Mesner, Organisten, KV, PGR, Hausmeister…).

Michl: Was macht Ihnen Sorgen und wünschen Sie sich dir für das kommende Jahr für die Pfarrei und die Arbeit?
Frau Wiesemann: Sorgen macht mir die immer umfangreichere Bürokratisierung.
Cornelia Hollenzer: Wichtig wäre vor allem, dass der gute und freundschaftliche Umgang anhält.
Diana Berghofer: Ich finde, dass sehr viel ehrenamtlich getan wird und das gefällt mir besonders gut. Ich hoffe, dass diese tolle Zusammenarbeit im Pfarrhofteam anhält.

 

 

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