Firmung Mering; Wüstentage 2017

Wüstentage 2017

Ab in den Bus und raus aus dem Alltag – ganz ohne Handy! So begannen im März die Wüstentage für die diesjährigen Firmbewerber. Diese Tage sind zum einen die intensive Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung, als auch die Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen - eine Entscheidung das Sakrament zu empfangen oder {noch} nicht. Die Wüstentage wurden ganz bayerisch erlebt, nämlich in einem Jugendhaus am Rande des Allgäus.

Vier intensive Tage und drei - meist doch - erholsame Nächte lang galt es nun zusammen und gemeinsam einen Weg zu gehen. Dieser Weg war geprägt von ganz unterschiedlichen Einheiten, die alle eines zum Ziel hatten: Die jungen Menschen auf ihrem Weg des Erwachsenwerdens im Glauben zu begleiten, ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen - hierbei sind die Formen so vielfältig wie die Menschen, die sie ausfüllen.… Aber was genau macht denn so ein Wochenende, in aller Kürze, igentlich aus?
Essen – Vielleicht für einige überraschend: warum sollte das Thema Essen so wichtig sein?? Für jene, die schon mit Gruppen unterwegs waren: Vieles steht und fällt mit dem Essen! Und wir hatten so viel Glück, denn das Essen war lecker, die Auswahl groß, vor allem am Salatbuffet, und es wurden immer alle satt.

Erstkommunion/Firmung Diskutieren – Oh, was wird diskutiert - über fast alles und nahezu jeden. An diesen Wochenenden wurde vor allem ganz viel diskutiert über Gott, den Glauben und die Kirche - manchmal hörbar, manchmal ganz leise. Nachsinnen – Es ist eine Herausforderung: Dem nachzugehen, was mich aus macht, mich beschäftigt, meinen {Glaubens} Weg bestimmt. An den Wochenenden in der Wüste gibt es vielfältige Räume und Angebote, die von den Beteiligten auch genutzt wurden: So wurden Entspannungsmomente erlebt und Ruhezeiten, eine Wanderung mit Impulsen und ein Gottesdienst, der anregte, meinen Blick auf mich noch einmal zu schärfen, zu überdenken. Feiern - Ein Fest, das gehört in der Kirche eigentlich immer dazu. Es wird leckeres Essen aufgetischt und gute Gespräche geführt. Das Fest am Wochenende hatte eines zum Ziel: Die Entscheidung zu feiern, die ein jede/r Firmling für sich treffen durfte - da stehe ich gerade im Leben mit Gott und mit den Anderen, auch im Hinblick auf das Sakrament. „Ja“ zu sagen zu dieser Entscheidung – das stand im Mittelpunkt, denn eben diese Entscheidung zählt und jede/r ist es wert, sie zu treffen.Gemeinschaft - Kirche, das geht nicht allein, das geht nur zusammen. Und diese Gemeinschaft findet sich in ganz unterschiedlichen Zusammensetzungen und an ganz vielfältigen Orten. An den Wochenenden war die Gemeinschaft stetig und raumübergreifend zu finden: Beim Fußballspiel oder Billard, in Palermo oder im Zimmer, im Gruppenraum oder der Kapelle. Die Gruppe als den Ort erleben, in dem Glauben, Leben und Kirche stattfindet. Raus aus dem Alltag und doch irgendwie mittendrin - das sind die Wüstentage in der Firmvorbereitung!

Von Herzen: Danke an alle, die sich eingebracht haben und auch an Dich, liebe/r Firmling, dass Du Dich eingelassen hast auf die bayerische Wüste - mit allem, was Du hast und so, wie Du bist!

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Dienstag: 9 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
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