Irische Priestervereinigung fordert Ende des Zölibats

Dublin (KNA) Die irische Priestervereinigung ACP fordert ein Ende des Zölibats, also der Pflicht zur Ehelosigkeit für katholische Priester. Im Interview der Sonntagszeitung "Sunday Independent" sagte
ACP-Sprecher Seamus Ahearne, die Ansichten von Papst Franziskus würden von vielen Priestern als "erfrischend" und "ermutigend" empfunden

. Die Tatsache, dass der Papst "die Diskussion eröff-net" habe, sei bedeutsam.
Zudem müsse das Priestertum geöffnet werden, so Ahearne. "Es dürfen nicht nur Männer sein, alte Männer, zölibatäre Männer. Wir brauchen eine Mischung von Männern, Frauen, jungen Leuten, alten Leuten, Verheiratete und Unverheiratete, alle." Ahern hält es nur noch für eine Frage der Zeit, bis die katholische Kirche auch Frauen im Priesteramt erwägt.
"Irgendwann muss es passieren", wird Ahearne von der Zeitung zitiert. "Wer hätte schon gedacht, dass Franziskus gewählt werden würde? Wer hätte jemals gedacht, dass die Art von Dingen, die er sagt, gesagt werden könnten?" Es sei Zeit für Veränderungen, so Ahearne weiter. Viele Priester ar-beiteten, bis sie 75 oder 80 Jahre alt seien. Das könne so nicht weitergehen. Die Kirche brauche Nachwuchs.
Am vergangenen Sonntag hatte die italienische Tageszeitung "La Repubblica" ein als Interview de-klariertes Gespräch von Papst Franziskus mit dem linken Journalisten und Kirchenkritiker Eugenio Scalfari wiedergegeben. Darin soll sich Franziskus auch zum Zölibat geäußert und gesagt haben, Probleme um den Zölibat bräuchten Zeit, und er werde eine Lösung finden. Nach Scalfaris Angaben habe Franziskus zudem daran erinnert, dass dieses in der katholischen Kirche erst 900 Jahre nach Jesu Tod und Auferstehung eingeführt worden sei. Die Tatsache, dass die orthodoxe Kirche Heiraten von Klerikern teilweise zulasse, sei aber "kein großes Problem" für die Ökumene.
Vatikansprecher Federico Lombardi hatte allerdings am Mittwoch betont, dass Scalfari den Papst mit Worten zitiert habe, die so nie gefallen seien. So habe Franziskus keineswegs gesagt, dass er in der Zölibatsfrage irgendeine "Lösung" anstrebe. Der Journalist habe aus der Erinnerung geschrieben, der Text sei kein Interview im eigentlichen Sinne.

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