Neues vom Kirchenbauprojekt in Eleme (Togo)

Ein wichtiges Projekt unserer Pfarrgemeinde im Sinne missionarischer Geschwisterlichkeit haben wir im vergangenen Jahr in dem Dorf Eleme im Landesinneren von Togo begonnen. Die Armut der Menschen dort ist bedrückend. Umso inniger ist ihr begeisternder Glaube, der sie dazu führt, ohne große Rücklagen endlich eine neue Kirche bauen zu wollen. Die alte Dorfkirche war wie berichtet nur mehr eine Ruine. Dort konnte seit Jahren kein Gottesdienst mehr gefeiert werden. Man behalf sich mit einem mit Palmzweigen überdachten Holzverschlag. Unser Ziel war es, den Menschen zu helfen, ein neues Gotteshaus zu bauen. 20.000,- Euro wollten wir sammeln. Das Ziel ist erreicht. Mehr noch: Durch die Unterstützung vieler Gemeindemitglieder konnte in Eleme nicht nur ein völlig neues Gotteshaus gebaut werden. Vielmehr wird die dortige Gemeinde in Zukunft mithilfe einzelner Solarpanels den Menschen auch eine - wenn auch bescheidene - Stromquelle bieten können. Frauen können dann Kleinstgewerbe beginnen und auch für die Dorfschule steht dann zukünftig Strom zur Verfügung.

Pfarrer Thomas Schwartz und Kaplan Joseph Afatchao werden wahrscheinlich Anfang 2020 zur Einweihung der neuen Kirche wieder gemeinsam nach Togo reisen.
Allen Spendern und Unterstützern dieses Projektes sei an dieser Stelle nicht nur im Namen unserer Pfarrgemeinde, sondern auch im Namen der Menschen von Eleme, von Herzen gedankt.

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Kirchenbauprojekt in Togo

Unser Kirchenbau-Projekt in Eleme macht Fortschritte. Durch großzügige Spenden haben wir im Augenblick bereits knapp 14.000 € zur Fügung. Die erste Tranche von 5000 € hat die Gemeinde dort bereits erreicht und erlaubt es, die Fundamente der Kirche zu bauen. Die Fotos zeigen, dass alle beteiligt sind: Große und Kleine, Frauen und Männer – alle legen Hand an, wo sie es können.

Kirche weltweit

Klostersterben: Deutschlands einziges Trappistenkloster, Mariawald in der Eifel, wird dieses Jahr geschlossen. Grund ist der Nachwuchsmangel - das Durchschnittsalter der verbleibenden zehn Mönche liegt bei 84 Jahren. Das letzte Männerkloster der Trappisten im deutschsprachigen Raum wird somit Stift Engelszell in Oberösterreich sein. Es gibt noch zwei Frauenklöster: Maria Frieden in Dahlem in der Eifel und Gethsemani im nordpfälzischen Dannenfels.

Weltkirche

Selige: Seit Mitte April hat die Kirche acht neue Selige: Varghese Payapilly, Emanuele Nunes Formigão, Ludovico Longari, Elisabeth Bruyère, Margherita Ricci Curbastro, Florenza Giovanna Profilio, Maria Dolores von Christuskönig, Justa Domínguez de Vidaurreta y Idoy. Sie alle lebten im 19. und im 20. Jahrhundert.

Mission: Keine Einbahnstraße!

Im Februar reisten wir (Pfarrer Thomas Schwartz und Kaplan Joseph Afatchao) gemeinsam nach Togo in die Heimat unseres afrikanischen Seelsorgers. Dieser Aufenthalt stellte beileibe kein Urlaubsvergnügen dar, sondern sollte neben Informationen über dieses westafrikanische Land, das bis 1918 eine deutsche Kolonie gewesen ist und anschließend bis zu seiner Unabhängigkeit ein französisches Mandatsgebiet war, Möglichkeiten zur Förderungen einzelner Projekte eröffnen, denen wir uns als Pfarrei in den kommenden Jahren widmen können.

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